Aktuell 07.12.09 - Die Wolke
Auch IKS will sich dem Thema „Cloud Computing“ („Rechnen in der Wolke“) widmen. Ideale Basis dafür sind die hohe Datensicherheit, die herausragende Kenntnis der Prozesse im Umfeld der Kommunen sowie die öffentliche und transparente Kontrolle der Geschäftspolitik von IKS.
Wenn ein Thema der IT die Tagespresse erreicht, wird es relevant. So geschehen mit dem Begriff „Cloud Computing“. Immer öfter findet man Artikel zu diesem Thema in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen.
Cloud Computing bedeutet, IT-Services übers Internet zu beziehen, sei es nun die Nutzung einer Software, von Speicherplatz oder sogar einer vollständigen IT-Umgebung.
So gesehen, gibt es Cloud Computing bereits in vielfältigen Formen.
Jeder der bei Ebay schon mal etwas er- oder versteigert hat, nutzt eine typische Cloud Computing Anwendung. Wer immer Google in seinen vielfältigen Möglichkeiten nutzt, bedient sich der Services „aus der Cloud“.
Waren Anwendungen dieser Art jedoch bislang vor allem im privaten Bereich interessant, erobert zurzeit die Cloud immer mehr den geschäftlichen Sektor.
SAP bietet zum Beispiel für kleine und mittlere Unternehmen „business by design“ an, ein Rund-um-sorglos-Paket, das einen ganzen Pool an IT-Services beinhaltet. Angefangen von der Finanzbuchhaltung über die Kundenbetreuung bis hin zu einem umfangreichen Berichtswesen.
Weil diese Software ausschließlich im externen Hosting betrieben wird, ist für den Kunden ein eigenes Rechenzentrum nicht mehr notwendig. Alles wird betreut in einem zentralen Server in Walldorf, der über eine sichere Internetverbindung erreicht wird. Der Kunde bezahlt hierfür einen monatlichen Fixpreis.
Zur reinsten Form von Cloud Computing gehört allerdings ein Preis nach Verbrauch, vergleichbar mit dem Bezug von Strom oder Wasser. So gesehen bietet T-Systems seit September für den Kunden Continental eine „echte Wolke“ an. Continental betreibt seine SAP-Anwendungen zukünftig im Rechenzentrum von T-Systems und bezahlt hierfür nur die tatsächlich gelieferten und gespeicherten Bits und Bytes. Abgerechnet wird im Fünf-Minuten-Takt.
Ein solches Geschäft steht für einen neuen Trend im IT-Geschäft. Die Cloud führt weg von teuren individuellen Services hin zu standardisierten Angeboten, die sowohl den Kunden als auch den Anbietern eine neue Flexibilität bieten.
Natürlich gibt es eine Reihe von ernst zu nehmenden Problemkreisen bei dieser Form des IT- Geschäfts:
Zunächst ist Datenschutz und Datensicherheit ein zentrales Thema, das es zu bedenken gilt. Man kann nicht einfach sensible Informationen auf einem Server außerhalb der eigenen Firma speichern, zumal wenn dieser im Ausland steht, ohne den einschlägigen Gesetzen und Vorgaben Beachtung zu schenken.
Des Weiteren ist die Abhängigkeit zu beachten, in die man sich begibt, wenn man seine IT-Dienstleistungen einer zweiten Firma überträgt. Was geschieht mit den Geschäftsprozessen im eigenen Haus, wenn der externe IT-Dienstleister seine Geschäfte einstellt oder gar in Konkurs gerät?
Und schließlich müssen die gelieferten Standard-Services zu den Prozessen im eigenen Haus kompatibel sein. Die Gefahr der Abhängigkeit vom externen Dienstleister, der eigene Strategien verfolgt und an dessen Strukturen man sich permanent anpassen muss, ist nicht zu unterschätzen.
Nichts desto trotz wird „Cloud Computing“ zukünftig in der IT-Service-Strategie nicht mehr weg zu denken sein.
Für IKS gilt es, sich in dieser neuen Welt zu positionieren.
Der Weg dorthin ist klar: Wir können unseren Kunden Dienstleistungen übers Internet anbieten, deren Seriosität von uns in herausragender Form garantiert werden kann.
Die hohe Datensicherheit, die herausragende Kenntnis der Prozesse im Umfeld der Kommunen sowie die öffentliche und transparente Kontrolle unserer Geschäftspolitik sind hierfür eine ideale Basis.
(Bild: Sam Johnston)
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